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zuletzt aktualisiert:
24.12.2009

 

24. Dezember 2009
Heilig Abend


Lied des Tages: Stille Nacht, Heilige Nacht

Geschichte des Tages: Die Geburt Jesu ( Lukasevangelium )

Eine Webcam am Heilig Abend?
Natürlich und sogar die passende
Die Stille Nacht-Gedächtniskapelle überträgt um 17:00 Uhr
eine Gedenkfeier

Heute zum Heiligen Abend werde ich mal wieder ein paar Worte zum vergangenen Jahr los werden.

Wieder einmal neigt sich ein ereignisreiches Jahr dem Ende zu und so mancher denkt sich wie auch ich, was ist denn passiert, dass es schon wieder vorbei ist.
Nun, je mehr passiert, egal ob positiv oder negativ, um so weniger freie Zeit haben wir.
Zeit zum ausruhen, besinnen oder miteinander zu reden fehlt immer mehr.
Ein ereignisreiches Jahr ist meist ein Jahr mit wenig Zeit.

Ich selbst musste in diesem Jahr einige Rückschläge hinnehmen, aber ich bin zu sehr Optimist als dass ich aufgebe. Man muss mehr kämpfen als in vergangenen Jahren, das lese ich auch aus den zahlreichen Emails die ich erhalten habe, also gilt es nicht aufzugeben, dann wird es auch weitergehen.

Wir gedenken heute der Geburt Jesu, und er hat im Laufe seiner Zeit als Mensch vieles geändert und die Weichen für eine bessere Zeit gestellt.
Nun, ich werde keine neue Weltanschauung prägen, keine Wunder vollbringen, aber das erwartet auch niemand von mir. Ich kann mein Umfeld durch mein Verhalten und Handeln prägen und ändern. In dem ich einfach nicht nur an mich denke, sondern darauf achte was ich in meinem Umfeld positiv verändern kann. Ich bin natürlich kein Heiliger, der nur an andere denkt, ich will von meinem Handeln auch etwas haben, aber ich versuche es zu verbinden und immer öfter klappt es auch.

Und diesen Gedanken möchte ich heute einmal aufgreifen. Im kleinen einander helfen, unser Pastor würde sagen Nächstenliebe praktizieren, macht oft nicht viel Mühe, aber ein anderer freut sich über unser handeln. z.B. der Frau am Straßenrand zuwinken, damit sie vor einem die Straße überquert, einfach mal zur Seite gehen wenn einer entgegenkommt.
Kleinigkeiten, die wenn jeder ein wenig mehr Rücksicht nehmen würde sich zu einem großen ganzen entwickeln.
Man sieht immer mehr Anzeichen, dass viele Menschen so denken und dem anderen im Vorbei gehen schnell ein bischen helfen.
Für mich eindrucksvoll war ein Erlebnis in der letzten Woche in der Straßenbahn von Hannover, zwei Punker lümmelten auf den Sitzen, Kopfhörer im Ohr und kräftig mit dem Kopf mitgetanzt. An einer Haltestelle stiegen zwei ältere Damen ein und ohne zu zögern standen die beiden auf und forderten die Damen zum hinsetzen auf.
Das sind die Kleinigkeiten die unsere Welt auf Dauer ändern. Wenn immer mehr Menschen so denken und handeln wird der Bereich, der besser wird immer größer. So können wir auf Dauer die Zeiten besser machen.
Das ist es was mich freut und mich darin bestärkt, dass wir auf dem richtigen Weg sind.

In diesem Sinne wünsche ich ihnen frohe und besinnliche Feiertage.
Ihr
Rolf Tischer
Weihnachtsrolf