Wurzelkrippe
eingeschickt und vorgemacht von Brigitte Müller

Man geht den Sommer über in den Wald und sucht Wurzeln, und zwar
solche, die ein
bisschen die Form von Muscheln odern Elchgeweihen haben (wenn man intensiv
sucht,
findet man auch welche). Man sollte deshalb die Wurzeln im Sommer suchen,
damit man sie gut säubern kann und sie noch bis zum Herbst richtig
abtrocknen können.
Für kleine Krippen reicht als Untergrund eine große Baumscheibe.
Für große nimmt man sich eine Holz oder Spanplatte, rundet
die Ecken etwas ab.
Die Wurzel wird so auf die Platte gesetzt, dass sie einen Unterstand bildet.
(Entweder mit Heißkleber oder aber dann von unten her anschrauben)
Größere Öffnungen schließt man mit Spachtelmasse,
Holzkitt, lufthärtender Modelliermasse oder ähnlichem. Dunkelbraun
anmalen, dass man nichts oder zumindest fast nichts mehr sieht. Anschließend
etwas in dunkelbraun nachstreichen oder, wenn die Stellen auf dem Boden
sind, einfach Islandmoos nehmen und davorkleben.
Der Boden wird mit Holzleim bestrichen. Darauf wird entweder Spreu, kleingeschnittenes
Stroh, kleine Steine, Sand oder ähnliches aufgestreut, was im einzelnen,
bleibt der eigenen Fantasie überlassen. Aus Stöckchen kann man
Zäune bauen und alte abgetrocknete Tannenwurzel-Stücke sehen
toll aus als Bäume.
Das Ganze dekorieren und Krippenfiguren einsetzen, einen Engel oder einen
Stern aufs Dach, fertig!
Man kann darin auch Licht anbringen.

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