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zuletzt aktualisiert:
11.11.2006

 

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De Wiehnachtsmann

ein plattdeutsches Weihnachtsgedicht

Kiek einst, wat is de Himmel so rot,
dat sünd de Engels, dei backt dat Brot,
dei backt dan Wiehnachtsmann sien Stüten
vor all de lütten Leckersnüten
nu flink de Teller ünners Bett
un legt jük hen un west recht nett
de Sünna Klaas steiht vor de Dör,
de Wiehnachtmann, de schickt em her,
wat de Engels hevt backt,
dat shüt jü probeirn
und smeckt dot good, dann hört se dat gern
un de Wiehnachtmann smunzelt, nu backt man mehr
ach, wenn doch erst mol Wiehnachten wär.

fast das gleiche Gedicht auf saterfriesisch
Sunnerkloas

Kiek is, wät is die Heemel so rood,
dät sunt do Ängele, do boake dät Brood,
jo boake dän Wiehnachtsmonn sien Stuten
foar aal do littje Läkkersnuten.
Nu flink do Täller unner't Bääd,
lääsed jou deel un weest gjucht nätt,
die Sunnerkloas stoant foar de Door'
die Wiehnachtsmonn soant him foar.
Wät do Ängele hääbe boaken,
dät schäln jie pröiwje,
un smoaked dät goud, dan heerd hie dät jädden,
un die Wiehnachtsmon laached, nu boaked man moor,
oach, stuud nu man gau Wiehnachten foar de Door.
Saterfriesisch übersetzt: Gretchen Grosser