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Zuletzt aktualisiert
30.09.2016

Adventskranz

In der Vorweihnachtszeit darf der Adventskranz nicht fehlen.

Dabei gibt es ihn noch gar nicht so lange:.
1839 leitete der Hamburger Theologe Johann Hinrich Wichern (*1808, +1881), das "Raue Haus", ein altes Bauernhaus in Horn (6 km außerhalb von Hamburg), das als Kinderheim für Kinder aus dem Armenviertel St. Georg in Hamburg genutzt wurde. Mit viel Tannengrün schmückte er den Kronleuchter und setzte 24 Kerzen darauf. Für jeden Tag im Dezember bis zum Heiligabend eine. So sollte den Kindern die Zeit bis Heilig Abend angezeigt werden.

1925 hing ein Adventskranz mit 4 Kerzen zum 1. mal in einer katholischen Kirche in Köln , seit 1930 fortan auch in München. Dieser Brauch verbreitete sich bis heute weltweit. Um 1935 werden dann die ersten häuslichen Adventskränze auch kirchlich geweiht, so wie es bis heute Brauch ist.

Immergrünes in der Wohnung allerdings gab es schon vor 600 Jahren. Zweige von Wacholder, Misteln und Tannen symbolisierten ungebrochene Lebenskraft, Haus und Hof sollten vor Schaden bewahrt bleiben.
Und auch die Kerzen haben ihre Geschichte: Im 14. Jahrhundert galten sie als Zeichen der Hoffnung auf eine neue, hellere Zeit. Kerzen in der Adventszeit waren traditionell rot, sinnbildlich für das Blut, welches Christus für die Menschen vergoss.

Heute werden nur noch 4 Kerzen auf einen Kranz gesetzt, für jeden Sonntag im Advent eine.
Die Kerzen kann man in verschiedenen Größen kaufen, so dass am 4. Advent alle Kerzen gleich hoch sind.

Den Adventskranz sieht man in verschiedenen Versionen:

Ein geschmückter Kranz aus Tannen, Weidenzweigen, Moos oder
aus Kunststoff, Glas oder Metall.

Eine große Wurzel wird in manchen Familien geschmückt und mit Kerzen versehen aufgestellt.

Einige der Ideen werden auch von Firmen umgesetzt und man kann das passende Adventsgesteck bestellen