Du bist Besucher
in der Weihnachtsstadt

Zuletzt aktualisiert
23.11.2017

Von den neunerlei Gewürzen zu Weihnachten

Gefunden auf www.weihnachtsstadt.de
  1. Hauptseite
  2. Brauchtum
  3. Allgemeine Bräuche
  4. Von den neunerlei Gewürzen zu Weihnachten

Das Neunerlei

war das traditionelle Heiligabendessen im Vogtland. Eine genauere Beschreibung in den Bräuchen. Mit der Vielzahl der Speisen verband sich der Glaube, dass reichliches Essen eine gute Vorbereitung für das kommende Jahr hat

Piment

-auch Nelkenpfeffer. Er wächst am Nelkenpfefferbaum in Südamerika als rote Beeren, kam im 17. Jahrhundert erst nach Europa

Zimt

die feingemahlene Innenrinde des Zimtstrauches kommt vor allem in Sri Lanka und Indien vor. Zimt ist eines der ältesten gewürze und wird bereits in der Bibel erwähnt uund schon Moses bekam nach Erhalt der 10 Gebote ein Rezept für Salböl aus Myrrhe, Zimt und Kalmus.

Ingwer

Auch Schnapswurzel genannt, seit Christi geburt bekannt: eine Lilienwurzel aus Indien und China, von Marco Polo nach Europa gebracht.

Anis

aus Ägypten und dem Mittelmeerraum. Gibt als Schönheitsmittel dem Gesicht eine junge Frische, erleichtert auch schwre Träume. Als uraltes Brotgewürz wird er auch Brosamen genannt. Eine Sage berichtet, daß der Specht die härtesten Hölzer durchhacken könne, wenn sein Schnabel mit Anis bestrichen sei!

Koriander

Wegen des für europ. Nasen unangenehmen Geruchs des grünen Krautes auch Wanzenkraut genannt. In der heutigen Feinschmeckerküche sehr beliebt. Ein uraltes Würzmittel für Fisch und Brot, macht das zäheste Fleisch mürbe, passt zu Schokolade und Sauerbraten. Vom biblischen Manna hieß es, es wäre wie "Koriandersamen" gewesen.

Kardamom

Aus Indien stammdend, diente er im Altertum als Heilmittel. In Indien kaut man ihn heute noch gerne zusammen mit Betelnüssen. Er eignet sich auch vorzüglich zum würzen von Tee.

Muskat

Von den "Molukken" (Philippinen), den Gewürzinseln. Diente früher und heute als Rauschmittel und wurden im 9. Jahrhundert "indische Droge" genannt. Damals wurde es auch für die Reichen zum Modegewürz, das in keiner Speise fehlen durfte.

Gewürznelke

Der gewürznelkenbaum stammt ebenfalls von den Molukken und gehört zu den Myrtengewächsen., seine Blütenknospen werden getrocknet und dienen als Gewürz. Lange vor Christi geburt nutzten die Chinesen die Nelken als Heilmittel gegen Leberkrankheiten, Schlangenbiß und Zahnweh. heute wächst er vor allem auf Sansibar, ist ein immergrüner, bis zu 20 m hoher Baum.

Fenchel

ein altes Heilkraut von den Küsten des Mittelmeeres. Im Mittelalter wurde er von den Imkern dazu benutzt, die "Bienen im Stock" zu halten.