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Zuletzt aktualisiert
23.11.2017

Brot der Engel: Himmlisch süßes Marzipan

Gefunden auf www.weihnachtsstadt.de
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Man hat ihr viele Namen gegeben, dieser köstlichen weißen Knuspermasse, die gerade zur Weihnachtszeit so zahlreiche Liebhaber findet. Die heute übliche Bezeichnung leitet sich, wie Historiker sagen, vom italienischen Marci pani, dem Markusbrot, ab. Wie dem auch sei, wichtig für alle Süßschnäbel ist, daß man Marzipan heute überall problemlos bekommt. Das war nicht immer so...
Arabien soll das Ursprungsland des Marzipans sein, von wo aus es seinen (sehr langsamen!) Siegeszug über Spanien und Italien zu uns antrat. Allerdings durfte es hier erstmals im 15. Jahrhundert zubereitet werden, und das ausschließlich von den Apothekern (was auch erklärt, warum es Rosenwasser - ein Bestandteil des Marzipan - ausschließlich in Apotheken zu kaufen gibt). Wen wundert es, daß diese köstliche Kostbarkeit nur den Reichen vorbehalten war, die sie - man staune - als exquisite Nachspeise verzehrten. Diese (marzipan-)arme Zeit ging für den Normalbürger erst Anfang des vorigen Jahrhunderts zu Ende, als 1806 in Lübeck die erste große Marzipanfabrik gegründet wurde. Und auch Königsberg in Ostpreußen kam durch Marzipan zu Ruhm und Ehren.
Auch wenn Marzipan jetzt ganzjährig angeboten wird, hat es in der Weihnachtszeit doch Hochkonjunktur. Bereits Ende Oktober werden die ersten Marzipanbrote im Supermarkt angeboten. Doch nicht nur in Supermärkten hat das Marzipan unter den Süßigkeiten eine weite Verbreitung gefunden. Die edlen Leckereien haben es auch längst in das Portfolio der Werbegeschenke zu Weihnachten geschafft. So gibt es nicht nur Christstollen mit Marzipan und Marzipankartoffeln sondern sogar wie hier auch Nudeln aus der süßen Mandelmasse…. Da beschenkt man sich auch gern mal selbst.

Das Rezept des Marzipan findest Du hier