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Zuletzt aktualisiert
15.07.2020

Praktisch und wirtschaftlich: Künstliche Weihnachtsbäume sind im Trend

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Die Diskussion kommt alle Jahre wieder: echter oder künstlicher Weihnachtsbaum - oder etwa gar keiner? Wenige Feste sind mit so vielen Emotionen besetzt wie Weihnachten. Der eine möchte den spannendsten Moment seiner Kindheit zurückholen, der andere die Tradition weitergeben. Einig sind sich die meisten immerhin in einem Punkt: Ein Baum gehört dazu. Nur acht Prozent verzichten laut einer Studie darauf.

Welche Variante man dann wählt, hängt von vielen persönlichen Faktoren ab. Die einen schwören auf den echten Baum, ein Stück Natur, das schön aussieht und gut duftet. Die anderen argumentieren genau damit: Es sei widersinnig, einen Baum acht bis zwölf Jahre wachsen zu lassen, um ihn dann drei Tage lang im Haus anzusehen und schließlich wegzuwerfen. Und es hat sich herumgesprochen, dass eine Weihnachtsbaumplantage alles andere als Natur ist. Um ein Produkt zu erhalten, das anschließend auch den Verbrauchergeschmack trifft, müssen Kunstdünger und Pestizide eingesetzt werden.

Qualität der künstlichen Weihnachtsbäume wird immer besser

Fakt ist: Immer noch werden jährlich in Deutschland rund 23 bis 25 Millionen echte Bäume zu Weihnachten verkauft, doch der künstliche Weihnachtsbaum legt zu. Waren es früher vor allem Geschäfte, die einen solchen aufstellten, sind es inzwischen laut einer neuen Studie 12 Prozent, die das auch privat tun, und schon 32 Prozent können sich das vorstellen. Das dürfte nicht zuletzt damit zusammenhängen, dass die Qualität diese künstlichen Weihnachtsbäume immer besser geworden ist und sie zumindest auf dem ersten Blick nicht mehr vom naturgewachsenen Exemplar zu unterscheiden sind. Bei den teureren aus Spritzguss entlarvt auch der zweite Blick nicht unbedingt. Und anders als beim naturgewachsenen Exemplar sitzen die Äste auch alle da, wo sie sollen. Es gibt sogar verschiedene optische Varianten von künstlichen Christbäumen.

baum-tectake (800x1200, Png)Viele praktische Gründe für den Kunstbaum

Die praktischen Gründe für einen Baum aus Kunststoff kann jeder nachvollziehen:
Er nadelt nicht
Er ist weniger brandgefährlich
Er beherbergt weder Spinnen noch Käfer
Er ist leichter handhabbar und passt garantiert in den mitgelieferten Ständer
Er kann Jahr für Jahr wieder verwendet werden

Rein finanziell lohnt sich der Kauf eines künstlichen Baumes meist schon, wenn man ihn einmal wiederverwendet.

Je länger die Nutzung, desto besser die Ökobilanz

Und die Ökobilanz? Ein in China produzierter Baum hat zweifellos eine lange Reise hinter sich. Die wenigsten Naturbaum-Nutzer fällen ihren jedoch im Wald gleich hinter dem Haus - auch der kommt irgendwo her, auf dem LKW. Und das alle Jahre wieder. Denn die Weihnachtsbäume mit Ballen, eigentlich eine gute Idee, überleben oft gar nicht bis zum nächsten Fest. Die Ökobilanz eines Kunstbaumes wird umso besser, je öfter er wiederverwendet wird - und damit spart man auch noch Geld. Wer ihn nach Gebrauch sorgfältig verpackt, damit er nicht verstaubt und die Farbe nicht ausbleicht, hat lange daran Freude.