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Weihnachten in aller Welt * Allgemeine Weihnachtsbräuche * Regionale Bräuche |
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Russische Weihnachteingesandt von Krischa aus Finnland In Russland besucht nicht das Christkind oder der Weihnachtsmann, sondern
Väterchen Frost die Kinder. Hier wird nach einem anderen Kalender
gerechnet, und zwar nach dem Julianischen Kalender. So bringt Väterchen
Frost erst am 31. Dezember die Geschenke. Ihn begleiten die "Schneeflocke",
ein Mädchen und "Neujahr", ein Junge. Es gibt viel und
gut zu essen und schon lange vorher werden unzählige Kuchen und Kekse
gebacken. Die orthodoxen Christen feiern ihr Weihnachten erst am 6. Januar. An diesem Tag feiern sie das "Fest der Erscheinung des Herrn". Hintergrund dieses Festes ist weniger das historische Ereignis der Geburt Jesu, als vielmehr die theologische Bedeutung des christlichen Glaubens, dass Gott Mensch geworden ist. Nicht nur in Russland, sondern in der ganzen Welt feiern die orthodoxen Christen an diesem Tag ihr "Weihnachten", so auch in Griechenland, allen Oststaaten, im südlichen Mittelmeerraum und auch die Kopten in Ägypten. Mittelpunkt all dieser Feste ist ein besonders schöner Gottesdienst, der über mehrere Stunden geht. Die Weihnachtszeit endet in Russland und den meisten GUS-Staaten an Neujahrstag
des Julianischen Kalenders, dem 11. Januar. |