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13.01.2018

Herkunft der Weihnachtsbräuche

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Weihnachtsbräuche weltweit – Eine Herkunftsanalyse

Weihnachten, das Fest der Liebe, wird rund um den Globus gefeiert. Familie und Freunde kommen zusammen, essen gemeinsam und tauschen Geschenke aus. Doch wo liegen die Ursprünge des Weihnachtsfestes und inwieweit unterscheiden sich die Weihnachtsbräuche in den verschiedenen Ländern und Kulturen? Warum feiern heute auch immer mehr nicht-christliche Menschen Weihnachten? Der folgende Artikel befasst sich mit der Etymologie, den biblischen Grundlagen und außerchristlichen Parallelen des Weihnachtsfestes, beleuchtet Weihnachtsbräuche in verschiedenen Ländern und geht schließlich auf die Frage ein, ob das Fest der Liebe heute zu einem Konsumrausch verkommen ist.

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Weihnachtsbaum, Geschenke, Socken und Co. – Es ranken sich viele Bräuche rund um das Weihnachtsfest.

i. Weihnachten – Die Ursprünge

Wo sind die Ursprünge des Weihnachtsfestes zu finden? Woher stammt das Wort Weihnachten und welche biblischen Grundlagen untermauern die weihnachtliche Tradition? Wie hat sich Weihnachten innerhalb des Christentums entwickelt und gibt es möglicherweise außerchristliche Parallelen?

     a. Etymologie

Das erste Mal, dass der Begriff Weihnachten nachweislich in einer Schrift auftauchte, war um 1170 und zwar in der Predigtsammlung Speculumecclesiae.Dort findet sich die adjektivische Wendung wihen nahten.

Auch der bayrische Dichter Sperrvogel schrieb um 1190:

Er ist gewalticundestarc, der zewihen naht geborn wart: daz ist der heilige krist.

Aus dem Mittelhochdeutschen ins Neuhochdeutsche übersetzt, bedeutet dies so viel wie:

Er ist mächtig und stark, derjenige, der zur Weihnacht geboren war: Das ist der Heilige Christ.

     b.Biblische Grundlagen

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Von der Geburt Christi wird im Lukasevangelium berichtet.

Die Erzählung der Geburt Jesus von Nazareth in der Bibel, genauer gesagt, im neuen Testament, wird als Weihnachtsgeschichte bezeichnet. Im christlichen Weihnachtsgottesdienst wird traditionell der Textabschnitt Lk 2,1 – 20 verlesen, da diese Erzählung heute die geläufigste Darstellung der Weihnachtsgeschichte ist. Im Folgenden soll sich jedoch neben dem Lukasevangelium auch mit dem des Matthäus sowie dem Johannesevangelium und den Briefen des Paulus beschäftigt werden.

          i. Lukas und Matthäus

Laut einer PDF der Bergischen Universität ist die Weihnachtsgeschichte im Lukasevangelium ohne Parallele im neuen Testament. Es gäbe nur sehr wenige Gemeinsamkeiten mit dem matthäischen Kindheitsevangelium, so die Publikation weiter.
Im Lukasevangelium sind die Vorgänge vor, während und nach Jesu Geburt und der Geburt Johannes des Täufers beschrieben. Die nachstehende Grafik zeigt, wie die einzelnen Abschnitte im Johannesevangelium eingeteilt sind. Der gesamte Text ist in der Bibel oder online auf dem Bibelportal der Deutschen Bibelgesellschaft nachzulesen.

Text               Inhalt des Abschnittes
Lk 1,5–25       Die Geburt des Täufers wird angekündigt.
Lk 1,26–38     Die Geburt Jesu wird angekündigt.
Lk 1,39–56     Maria und Elisabeth begegnen sich.
Lk 1,57–66     Der Täufer wird geboren.
Lk 1,67–80     Benedictus des Zacharias
Lk 2,1–20       Jesus wird geboren.
Lk 2,21–40     Jesu Darstellung im Tempel
Lk 2,41–52     Jesus als Zwölfjähriger im Tempel

Im Matthäusevangelium hingegen sind zahlreiche Vorgänge rund um die Geburt Jesu geschildert, die Niederkunft selbst wird jedoch eher beiläufig behandelt. Die Vorgeschichte Jesu lässt sich in diesem Evangelium wie folgt gliedern:

Text              Inhalt des Abschnittes
Mt 1,1–17      Der Stammbaum Jesu
Mt 1,18–24    Jesus Geburt
Mt 2,1–12      Die Anbetung der Magier
Mt 2,13–15    Die Flucht nach Ägypten
Mt 2,16–18    Der Kindermord von Bethlehem
Mt 2,19–23    Die Rückkehr aus Ägypten


          ii. Johannesevangelium und Paulus

Im Johannesevangelium wird die Geburt Jesu nicht explizit behandelt. Es findet aber dichterische Umschreibung der Menschwerdung des Gottessohnes statt. Dazu heißt es in der Bibel (Jo 1,9-14):

Das war das wahre Licht, das alle Menschen erleuchtet, die in diese Welt kommen.

Er war in der Welt, und die Welt ist durch ihn gemacht; aber die Welt erkannte ihn nicht.

Er kam in sein Eigentum; und die Seinen nahmen ihn nicht auf.

Wie viele ihn aber aufnahmen, denen gab er Macht, Gottes Kinder zu werden, denen, die an seinen Namen glauben,die nicht aus dem Blut noch aus dem Willen des Fleisches noch aus dem Willen eines Mannes, sondern von Gott geboren sind.

Und das Wort ward Fleisch und wohnte unter uns, und wir sahen seine Herrlichkeit, eine Herrlichkeit als des eingeborenen Sohnes vom Vater, voller Gnade und Wahrheit.


In den Briefen des Paulus an die Philipper wiederum wird der Glaube an Jesus theologisch verdichtet. Dort heißt es (Phil 2,5–11):

Seid so unter euch gesinnt, wie es auch der Gemeinschaft in Christus Jesus entspricht:

Er, der in göttlicher Gestalt war, hielt es nicht für einen Raub, Gott gleich zu sein,sondern entäußerte sich selbst und nahmKnechtsgestalt an,ward den Menschen gleich und der Erscheinung nach als Mensch erkannt. Er erniedrigte sich selbst und ward gehorsam bis zum Tode, ja zum Tode am Kreuz.
Darum hat ihn auch Gott erhöht und hat ihm den Namen gegeben, der über alle Namen ist, dass in dem Namen Jesu sich beugen sollen aller derer Knie,die im Himmel und auf Erden und unter der Erde sind, und alle Zungen bekennen sollen, dass Jesus Christus der Herr ist,zur Ehre Gottes, des Vaters.(Quelle: bibelwissenschaft.de)

c. Geschichte

Wieso wird Weihnachten am 25. Dezember gefeiert? Ist dieses Datum innerhalb des Christentums entstanden oder gab es schon früher heidnische Feste oder Feiern anderer Religionen, die in diesen Zeitraum fielen?

     i. Entstehung innerhalb des Christentums

Im neuen Testament findet das Geburtsdatum Christi keinerlei Erwähnung. Dies kann damit zusammenhängen, dass sich die frühen Christen eher für den jeweiligen Todestag ihrer Märtyrer interessierten, als für das Datum ihrer Geburt. Doch bereits in den darauffolgenden Jahren entstanden verschiedene Daten, die die Geburt Jesu anzeigen sollten, so ein Artikel der Theosophischen Gesellschaft. Zum einen genannt wurde der 6. Januar, der Tag der Heiligen Drei Könige, dann der Tag der Frühjahrs-Tagundnachtgleiche, also ein Tag etwa in der dritten Märzwoche und schließlich der 25. Dezember. Der 25. Dezember als Geburtstag Jesu geht möglicherweise darauf zurück, dass der Begründer der christlichen Weltchronistik, Julius Africanus, um 200 nach Christus den 25. März sowohl der Passion Christus als auch seiner Empfängnis zuordnete. Hätte die Schwangerschaft Marias genau neun Monate gedauert, ergibt sich daraus der 25. Dezember als Geburtstag Jesu.

     ii. Außerchristliche Parallelen

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Um die Wintersonnenwende fanden viele heidnische Feste statt.

Schon immer wurde der 25. Dezember als Tag der Wintersonnenwende gefeiert und zahlreiche heidnische, aber auch religiöse Feste fielen in diesen Zeitabschnitt. So fand im vorderasiatischen Raum die Feier zu Ehren des indischen Lichtgottes Mithras statt und in Ägypten wurde mit dem Isiskult der Geburt Horus gehuldigt. Die Römer wiederum feierten ein Fest zu Ehren des Gottes Saturn, die sogenannten Saturnalien, an denen sie sich gegenseitig sogar kleine Geschenke machten. Ein heidnischer Brauch, der am Ende des Jahres abgehalten wurde, war zum Beispiel das Mittwinterfest der Germanen.

     iii. Astronomische Ereignisse

Es gibt zahlreiche Bemühungen der astronomischen Deutung des Sterns von Bethlehem, der den Weisen aus dem Morgenland den Weg zum neugeborenen Christuskind gewiesen haben soll.Von bedeutenden Planetenkonstellationen über eine Supernova bis hin zu Kometen ist so ziemlich jedes Szenario vertreten. Jedoch sind all diese Theorien in der Neuzeit entstanden und weder Historiker noch Philologen haben sich an ihrer Entwicklung beteiligt. Möglich ist, dass es sich bei der Erzählung des Sterns lediglich um eine Wundergeschichte handelt, die nur mit Blick auf das Verständnis der damaligen Gesellschaft zu deuten ist. So kann beispielsweise der Glaube verbreitet gewesen sein, dass mit der Geburt eines Menschen auch ein neuer Stern entstehe. Je bedeutender der Geborene ist, desto größer und leuchtender musste auch der Stern sein, so zumindest die Theorie in Franz Bolls Der Stern der Weisen.

ii.    Weihnachtsbräuche rund um den Globus

Wer sich schon einmal einen US-amerikanischen Weihnachtsfilm angesehen hat, hat sicher festgestellt, dass sich die Weihnachtsbräuche der Amerikaner in so mancher Hinsicht von denen der Deutschen unterscheiden. Doch wie sieht es in anderen Ländern, wie zum Beispiel China oder Australien aus? Und wie sehr unterscheiden sich die Weihnachtsbräuche innerhalb Europas?

     a. Merry Christmas in den USA – von Multikulturalität und political correctness


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Weihnachtsdekoration in Manhattan.

In den Vereinigten Staaten von Amerika leben zahlreiche verschiedene Kulturen zusammen und dementsprechend zahlreich und unterschiedlich sind auch die dortigen Weihnachtsbräuche. Weihnachten wird dort auch X-Mas oder Yule genannt. Aufgrund der Multikulturalität wird viel Wert auf politicalcorrectness gelegt. Deshalb ist es üblich, zum Fest Season Greetings, also allgemeine Grüße, an Freunde und Verwandte zu verschicken und darauf zu verzichten, explizit den christlichen Hintergrund der Feiertage hervorzuheben. Dennoch ist Weihnachten auch in den USA ein sehr lukratives Geschäft. Typisch für die Weihnachtszeit in den USA sind zum Beispiel die üppig geschmückten Häuser, welche über und über mit Lichterketten behangen werden. Auch zahlreiche religiöse sowie säkulare Symbole sind bei den Amerikanern verbreitet und finden sich zum Beispiel in den bekannten US-amerikanischen Weihnachtsfilmen. Santa Claus, wie der Weihnachtsmann in den USA genannt wird, lebt am Nordpol und bringt den Kindern in der Nacht vom 24. auf den 25. Dezember die Geschenke. Diese werden, im Gegensatz zum deutschen Brauch, erst am Morgen des ersten Weihnachtsfeiertages geöffnet. Zudem stellen die Kinder in den USA Milch und Kekse für den Weihnachtsmann bereit. Auch das Küssen unter dem Mistelzweig ist ein beliebter Brauch der Amerikaner. Zu den sehr verbreiteten religiösen Symbolen zählt zum Beispiel die Weihnachtskrippe, welche in der Weihnachtszeit häufig vor Kirchen zu finden ist.

     b. Weihnachts-Boom in Asien –westlicher Einfluss in einem nicht-christlichen Land

Da es sich bei Asien um einen größtenteils nicht-christlichen Kontinent handelt, wird Weihnachten dort ursprünglich nicht gefeiert. Doch vor allem in China hat die westliche Tradition in den letzten Jahren einen regelrechten Boom erlebt. In zahlreichen großen Städten werden nach US-amerikanischem Vorbild die Häuserfassaden mit Lichterketten und Kitsch geschmückt. Auch der Weihnachtsmann orientiert sich am Santa Claus der Amerikaner und füllt Geschenke in Socken, welche am Kamin aufgehangen werden. Nur zwei bis vier Prozent der Chinesen gehören dem Christentum an und trotzdem sind zur Weihnachtszeit mittlerweile sogar Briefmarken mit weihnachtlichen Motiven im Umlauf. Die Festtage sind jedoch keine offiziellen Feiertage und werden von der kommunistischen Partei zudem teils mit Argwohn beäugt.

     c.  Europa – beachtliche landesspezifische Unterschiede

In Europa sind die Weihnachtsbräuche von Land zu Land sehr verschieden. Während in Deutschland der Weihnachtsmann oder das Christkind am 24. Dezember die Geschenke unter den Baum legt, findet die Bescherung in Großbritannien erst am ersten Weihnachtsfeiertag statt. In Albanien ist nicht Weihnachten der wichtigste Feiertag, sondern Silvester, wie einer PDF der Bildung und Integration e.V. zu entnehmen ist (zur Publikation). In Bulgarien ist das gemeinsame Festmahl Mittelpunkt der Feierlichkeiten. Mindestens zwölf verschiedene Gerichte, eins für jeden Monat des Jahres, werden aufgetischt. Der Weihnachtsmann heißt bei den Dänen Julemand und wird zur Unterstützung beim Geschenkeverteilen von vielen kleinen Wichteln, genannt Nissen, unterstützt. In Finnland schließlich wird am Heiligen Abend traditionell zusammen in der Sauna geschwitzt und in Irland verkleiden sich am zweiten Weihnachtsfeiertag die Männer als Frauen und die Frauen als Männer, um gemeinsam Theaterstücke aufzuführen. Dies waren nur einige Beispiele, die verdeutlichen sollen, wie vielfältig die Weihnachtsbräuche in Europa sind.

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In Finnland hat der gemeinsame Saunagang an Weihnachten Tradition

     d. Australien – winterliche Ikonographie im Hochsommer

Australien liegt auf der Südhalbkugel, und während sich die Deutschen an Weihnachten in warme Jacken hüllen und den Kamin anfeuern, surfen die Australier am Strand oder bräunen sich in der Sonne. Auch das Weihnachtsfest findet meist unter freiem Himmel statt. Man trifft sich, macht ein Lagerfeuer und singt Weihnachtslieder oder veranstaltet ein Barbecue. Geschenke gibt es auch hier wieder erst am Morgen des 25. Dezember. Zudem ist ein Truthahnpicknick mit Freunden und Verwandten Brauch. Da Tannenbäume in Australien sehr selten und dementsprechend kostspielig sind, besitzen die meisten Australier einen Plastik-Weihnachtsbaum. Auch Santa Claus passt sich den sommerlichen Temperaturen an und ist am Strand mit Badehose unterwegs, um kleine Geschenke an Kinder zu verteilen. Statt einem warmen Glas Milch, stellen ihm die Australier ein kühles Bier bereit.

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Weihnachten findet in Australien im Hochsommer statt


iii.    Die Kommerzialisierung von Weihnachten

Von vielen Seiten, nicht nur von der Kirche, wird heute die Kommerzialisierung von Weihnachten angeprangert. Das Weihnachtsfest sei zu einem Konsumrausch geworden und hätte nur noch wenig mit seinem eigentlichen christlichen Ursprung gemein. Das Fest der Liebe, der Besinnlichkeit und vor allem der Geburt Christi habe sich in einen monströsen Kaufexzess verwandelt, so heißt es.

      a. Weihnachten als bedeutender Wirtschaftsfaktor

Die Kommerzialisierung von Weihnachten nahm ihren Anfang nicht etwa in den USA, wie viele vermuten mögen, sondern in Deutschland, und zwar schon vor Jahrhunderten, nämlich mit der Erfindung des Weihnachtsmarktes. Heute macht das Weihnachtsgeschäft zwischen 25 und 50 Prozent des Jahresumsatzes aus, wie die Zeit berichtet. Es kann also zu Recht behauptet werden, dass es sich bei Weihnachten um einen bedeutenden Wirtschaftsfaktor handelt. Wie der nachstehenden Statistik zu entnehmen ist, sind die Umsatzzahlen des Weihnachtsgeschäftes des deutschen Einzelhandels in den letzten fünf Jahren sogar kontinuierlich gestiegen.

 
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Für das Jahr 2014 wurde ein Umsatz von 85,5 Milliarden prognostiziert (Quelle: © HDE Handelsverband Deutschland / In: Statista 2015)


iv.    Fazit

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Jeder hat seine ganz eigene Vorstellung von einer gelungenen Weihnachtszeit.

Das Weihnachtsfest wird rund um den Erdball gefeiert, die Intentionen unterscheiden sich jedoch von Familie zu Familie. Für gläubige Christen steht meist die Geburt Christi im Mittelpunkt der Feierlichkeiten, während für andere vor allem das Beisammensein mit der Familie wichtig ist und wieder andere das gute Essen und die Geschenke schätzen oder ein wenig von allem. Die Weihnachtsbräuche, wie sie heute weltweit bestehen, könnten teils unterschiedlicher nicht sein, weisen aber trotzdem auch immer wieder Gemeinsamkeiten auf. Zwar wird an Weihnachten die Geburt Christi gefeiert, wie sie im Lukasevangelium beschrieben ist, dennoch gibt es auch außerchristliche Parallelen und um den 25. Dezember wurden auch schon in vorchristlicher Zeit Feste religiösen oder heidnischen Ursprungs abgehalten. Je nach Land und Kultur haben sich ganz eigene Traditionen entwickelt, die zum Teil bis heute Bestand haben. Mag sein, dass es in den letzten Jahrzehnten mehr und mehr zu einer Kommerzialisierung des Festes gekommen ist. Letztendlich bleibt es aber jedem selbst überlassen, ob und wie viele Geschenke er kauft und ob es ihm an Weihnachten vornehmlich um die Geburt Christi, die Familie, den Konsum oder etwas anderes geht.

Bildquellen:
Bild 1: © inarik - Fotolia.com
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Bild 3: Wikimedia.commons.org © Sohlander(CC BY-SA 3.0)
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