Unterstütze die Weihnachtstadt durch einen Kauf in unserem Shop
Christbaumschmuck aus Plauener Spitze
Christbaumschmuck bei Weihnachtsrolf

Du bist Besucher
in der Weihnachtsstadt

Zuletzt aktualisiert
18.06.2018

Wie sich der Weihnachtsstress vermeiden lässt

Gefunden auf www.weihnachtsstadt.de
  1. Hauptseite
  2. Brauchtum
  3. Wie sich der Weihnachtsstress vermeiden lässt
Jedes Jahr aufs Neue kommt sie auf leisen Sohlen angeschlichen. Schon Anfang September finden sich die ersten Weihnachtsartikel in den Regalen der Geschäfte. Spätestens im November geht es dann richtig los mit Dekors, Weihnachtsmusik und einer schier unendlichen Zahl an Weihnachtsangeboten. So geschieht es Jahr für Jahr und trotzdem gibt es viele Menschen, für die diese Zeit offenbar überraschend kommt.
stress-2051408 960 720 (960x640, Jpeg)In der Vorweihnachtszeit steigt der Stresspegel

Was dann folgt, hat jeder schon erlebt: die Weihnachthektik bricht aus. Mit einem Mal sind für alle Verwandten und Freunde Geschenke zu beschaffen, die möglichst gut ankommen sollen. Es muss bis ins Detail geplant werden, wer, wen, wann besucht und die Speiseplanung für die Feiertage bringt so manchen Caterer ins Schleudern. Was die schönste Zeit im Jahr sein soll, wandelt sich in eine nervenzehrende Zeit des Stresses und der Hektik. Dabei lassen sich viele turbulente Momente auf einfache Weise vermeiden. Die folgenden Tipps sorgen für eine ruhige und besinnliche Vorweihnachtszeit.


Geschenke möglichst früh kaufen

Dieser Ratschlag ist nichts Neues, dennoch findet er zu wenig Beachtung. Wer denkt schon an einem schönen Frühlingstag oder in der Hitze des Sommers an Weihnachtsgeschenke. Die beste Zeit für die Aufstellung einer Geschenke-Liste ist der Januar. Die kritischen Tage sind dann vorüber, es kehrt wieder etwas Ruhe ein. Zudem haben die meisten dann noch die Reaktionen auf die aktuellen Geschenke im Kopf. Einmal aufgeschrieben, bleiben diese Geschenke im Hinterkopf und treten dann zum Vorschein, wenn sich ein entsprechendes Angebot präsentiert. Aber Achtung: Natürlich liegen zwischen Januar und Weihnachten 12 Monate. Deswegen muss jede Notiz auf der Liste auch vor dem Kauf noch einmal verifiziert werden. Jedes Geschenk, das schon vor der Weihnachtszeit in seinem Versteck schlummert, senkt den Weihnachtsstress.

shopping-2163323 960 720 (960x640, Jpeg)
Wer früher Geschenke kauft, hat später weniger Stress.
Bei Kleidung muss dann allerdings die Größe passen – bei Kindern im Wachstum könnte das zum Problem werden.

Geschenke nicht raten, sondern erfragen

Es ist immer ein wenig wie eine Lotterie, das passende Geschenk für jemanden zu finden. Der Gedanke – das gefällt Ihm/Ihr sicher! – ist schon oft nach hinten losgegangen. Die Enttäuschung über ein falsches Weihnachtsgeschenk ist für den Beschenkten wie auch für den, der es verschenkt hat, gleichermaßen ein Stimmungskiller. Dabei ist das richtige Geschenk recht einfach zu ermitteln, nämlich durch fragen. Die Frage nach dem Weihnachtswunsch ist der Überraschung und der Freude beim Auspacken in keiner Weise abträglich. Das Gegenteil ist der Fall, schließlich weiß der Beschenkte bis zu diesem Moment nicht, ob das Gewünschte sich tatsächlich im Geschenk befindet. Soll die Überraschung aber trotzdem absolut geheim bleiben, ist das Ziel auch durch Erfragen im näheren Bekanntenkreis zu erreichen.

In der Ruhe liegt die Kraft

Gerade jetzt, in der Zeit, in der so vieles zu erledigen ist, sollten sich die Menschen die Besinnlichkeit der Weihnachtszeit in Erinnerung rufen. Die eigene Stimmung steckt an. Wer hektisch und nervös agiert, darf sich nicht wundern, wenn das Umfeld auf die gleiche Weise reagiert. Die eigene Ruhe überträgt sich auch auf die Menschen in nächster Nähe. Wer ruhig und entspannt zu Werke geht, bewältigt die bevorstehenden Aufgaben erheblich leichter, als jemand, der unruhig versucht, alles auf einmal zu erledigen. Hektik und Stress sind die Hauptgründe für Fehler. Daher sollten sich alle zur Weihnachtszeit ein gewisses Maß an Gelassenheit zulegen, für ein friedliches und entspanntes Weihnachten.

Wertschätzung zeigen

Die Unruhe zur Weihnachtszeit bekommen vor allem die zu spüren, die Tag für Tag ihren Dienst für die Kunden erbringen. Besonders die Angestellten in den Kaufhäusern, Geschäften und Märkten stehen in dieser Zeit unter einem enormen Druck. Und auch bei den Lieferanten und Paketboten erwarten die Menschen ein Maximum an Leistung. Ein wenig Freundlichkeit und Gelassenheit wirkt Wunder. Ein paar freundliche Worte, ein kleines Schulterklopfen oder ein aufrichtiges Lob. Die Dienstleister werden diese Gesten mit großer Freude annehmen und die Kunden fühlen sich besser.

christmas-tree-1149619 960 720 (960x640, Jpeg)
Weihnachten ist die Zeit des aufeinander Zugehens

Auch für die Unternehmer ist diese Zeit eine gute Gelegenheit, ihren Kunden etwas Wertsachätzung zu zeigen. Kleine Aufmerksamkeiten, wie beispielsweise ein Adventskalender als Kundengeschenk oder ein kostenloses Heißgetränk im Backshop, zeigen den Kunden, wie wichtig sie sind. Den eigenen Angestellten lässt sich auf diese Weise wunderbar zeigen, dass ihr Unternehmen sie wertschätzt. Das fördert die Kundenbindung, die Produktivität und trägt zu einem höheren Zusammenhalt bei.

Verständnis und Toleranz

Besonders in der Weihnachtszeit reagieren viele Menschen empfindlich und besonders emotional auf bestimmte Situationen. Nicht alle kommen mit der Aufregung vor Weihnachten und der geballten Energie, die in der Luft liegt, zurecht. Es ist nicht verwunderlich, wenn die Menschen im Umfeld unerwartet und intensiv auf Situationen reagieren, die sonst nicht der Rede wert sind. Mit ein wenig Verständnis und Toleranz lassen sich Eskalationen vermeiden.

Einige Personen unterliegen starkem Stress und in der Regel tut ihnen die Entgleisung binnen kürzester Zeit selber leid. Mit einer Diskussion zu beginnen oder den anderen auf energische Weise auf sein Fehlverhalten aufmerksam zu machen, sorgt schnell für massive Konflikte. Dies kann zu Streitereien und sogar zu Zerwürfnissen führen, die keiner in der Weihnachtszeit haben möchte. Tipp: Menschlich bleiben, dann erledigen sich solche Momente meist von selbst.

Weihnachten ist kein Wettbewerb

Leider hat sich vielerorts die Weihnachtszeit in eine regelrechte Materialschlacht verwandelt. Größer, schneller, teurer, jeder versucht den anderen mit seinem Geschenk zu übertrumpfen. Dieses gegenseitige Überbieten sorgt in der Weihnachtszeit für Stress und negative Stimmung: Zum einen, weil die Suche nach dem ultimativen Geschenk, das alle anderen aussticht, ausgesprochen kräftezehrend ist und zum anderen, weil dieses Vorgehen die Finanzen so mancher Familie überstrapaziert. Es ist an der Zeit, sich wieder an den eigentlichen Inhalt der Weihnachtszeit zu erinnern und sich auf das Wesentliche zu besinnen. Ein von Herzen kommendes Geschenk ist viel ehrlicher und wertvoller als eines, das sich nur über seinen Preis identifiziert.

Pixabay @ geralt (CCO public domain)

Pixabay @ webandi (CCO public domain)

Pixabay @ Free-Photos (CCO public domain)