Zur Weihnachtszeit backen wie ein Profi
Für viele Familien (und auch Singles) gehört Backen fest zur Weihnachtszeit: Fast schon mit meditativer Ruhe und einer gehörigen Portion Vorfreude werden da die Leckereien vorbereitet, die vielleicht bis zum Heiligabend schon längst aufgeknabbert wurden. Aber nach dem Backen ist bekanntlich auch vor dem Backen: Insbesondere in Deutschland ist das ein festes Ritual.
Kreativität, Genuss und Tradition
All das zeichnet das Backen aus. Natürlich gibt es nicht wenige Menschen, die das gesamte Jahr über hin und wieder einen leckeren Kuchen oder Kekse backen, aber an Weihnachten gehört es schlicht fest dazu. Neben Keksen landen da Plätzchen, Stollen, Lebkuchen oder Gugelhupf im Ofen, später werden die Leckereien nicht selten auch noch stolz der eigenen Verwandtschaft oder guten Freunden präsentiert.
Während zum Backen zwar eine gehörige Portion Geduld und Kreativität gehören, sind Erfahrung und Know-how nicht minder wichtig. Die wirklich leckeren Plätzchen und Kekse entstehen nämlich nicht aus dem Zufall heraus, sondern sind das Ergebnis einer präzisen Zubereitung mit hochwertigen Materialien. Damit Kekse und Co. wirklich so gut wie auf den Weihnachtsmärkten gelingen, müssen Zutaten abgewogen, Teige sorgfältig vorbereitet und die richtigen Werkzeuge eingesetzt werden.
Was muss in der heimischen Backküche vorhanden sein?
Beim Backshop gibt es alles, was das Hobby-Bäckerherz zur Weihnachtszeit und außerhalb höherschlagen lässt. Was genau benötigt wird, hängt natürlich davon ab, was gebacken wird. In den meisten Haushalten dürften das mindestens Kekse beziehungsweise Plätzchen sein.
Dafür braucht es unter anderem:
- Ausstechformen und Teigschaber
- antihaftbeschichtete Backbleche, Backpapier oder Silikonbackmatten
- Spritzbeutel, Tüllen und weitere Dekor
- Küchenwaage
- Thermometer (vor allem für den Teig und wenn mit Schokolade gearbeitet wird)
- Teigrollen
Wer ganz besonders schöne Plätzchen kreieren möchte, kann sich auch noch Airbrush-Sets zulegen. Ob die wirklich notwendig sind, hängt auch etwas davon ab, wo gebacken wird. Das sollte nicht überraschen, denn zwar wird in Deutschland quasi überall Weihnachten gefeiert, Unterschiede bei den Weihnachtstraditionen und Leckereien gibt es regional bedingt aber genügend.
Auswahl der Zutaten
Hochwertige Zutaten sind immer eine ideale Grundvoraussetzung. Klassische Beispiele dafür: Frische statt abgepackte Nüsse, Bourbon-Vanille statt Vanillin und Butter mit einem hohen statt niedrigen Fettanteil. Hochwertige Backaromen sind für kreative Kreationen ebenfalls hilfreich, zum Beispiel wenn man Spekulatius aufbacken möchte, mit Zimt, Orange oder Tonka arbeitet.
Teig schafft immer die Basis: Der wird am besten kalt verarbeitet, denn dann bleiben die ausgestochenen Formen überhaupt erst stabil. Butter sollte rechtzeitig aufgewärmt werden, außer bei Mürbeteig, wo sie eiskalt benutzt wird. Mit dem gleichmäßigen Ausrollen des Teigs wird das Fundament für ein exzellentes Ergebnis geschaffen. Letztlich hängt viel vom Geschmack und noch mehr von der Konsistenz an der Qualität des Teigs und wie dieser aufgerollt wurde.
Die Plätzchen selbst werden immer auf Backblechen mit Raumtemperatur gegeben und sollten eher zu kurz als zu lang gebacken werden – weil sie aufgrund der Restwärme noch etwas nachgaren. Übrigens: Wurde der Teig zu lang geknetet, schmecken die Kekse etwas zäh. Dann sollte man beim nächsten Mal etwas sanfter zu Werke gehen.